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Nachrichten

Kochen mit Sonnenkraft

In der Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal wurden bei einem Workshop Solaröfen gebaut und mit der Kraft der Sonne gekocht.

Passend zu den „Hirschbirnwochen“ im Pöllauer Tal organisierte die Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal einen Workshop, bei dem Sonnenenergie im Mittelpunkt stand. Unter Anleitung von Künstlerin Irene Lucas von Oikodrom bauten 20 begeisterte Teilnehmende am 25. Oktober 2019 im Freiluftklassenzimmer im Schlosspark Dörr-Öfen und Solarkocher aus Recyclingmaterial.

„Experimentierfreude und Geduld verlangt die Solarküche. Die Vorzüge bestehen darin, dass Solaröfen ohne Strom oder Gas auskommen und somit klimaneutral sind“, so Modellregions-Managerin Victoria Allmer. Diese Geräte laufen ausschließlich mit der Kraft der Sonne. Das Ganze funktioniert so: Scheint die Sonne, werden die Sonnenstrahlen im Solarofen reflektiert und es entsteht eine Hitze, mit der Äpfel oder Birnen gedörrt, aber auch kleine Gerichte wie Kompott oder Gemüsepfannen gekocht werden können.

Der jüngste Teilnehmer, Lorenz, war 12, der älteste Teilnehmer, Dominikus, knapp 80 Jahre alt. Unter dem Motto „Do it together!“ anstelle von „Do it yourself!“ kamen Jung und Alt zusammen und verbrachten einen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein. Entstanden sind ein großer Solar-Dörrofen und fünf kleine Schuhkarton-Solarkocher, die nunmehr bei den begeisterten Teilnehmern zuhause im Einsatz sind.

Das Projekt „Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal“ wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert und im Rahmen des Programmes „Klima- und Energie-Modellregionen“ durchgeführt. Nähere Informationen zum Projekt bei Modellregions-Managerin Victoria Allmer, MSc telefonisch unter 0677/62463414 oder per Mail klimaschutz@naturpark-poellauertal.at
Fotos: KEM Naturpark Pöllauer Tal

 

„Wie kannst Du nur“

Der Pöllauer Werner Nussgraber hat ein Buch über die Begleitung seiner demenzkranken Mutter geschrieben. Präsentiert wird es am Samstag, dem 14. Dezember 2019, im Rahmen des Pöllauer Gassenadvents.

Als seine Mutter Maria dement wird, fasst Werner Nussgraber einen Entschluss: Er will sie unterstützen und bleibt zu Hause. Im Hauptberuf mit Menschen mit Behinderung tätig, wird aus seiner Begleitung schnell eine bewegende Pflegebeziehung mit Überraschungen.

Herausforderung

„Sicher kennst du die Frau! … Das hast du schon hundertmal gekocht! … Reiß Dich zusammen! … Jetzt tu nicht so! …“: Das dachte Werner Nussgraber noch bevor er wusste, dass seine Mutter an Demenz erkrankt ist. Doch bald darauf stand fest, dass sie es allein nicht mehr schafft, Unterstützung braucht und er diese Herausforderung annehmen wird.

Als pflegender Angehöriger erlebt er Höhen und Tiefen. Er lernt neue Seiten seiner Mutter kennen. Manchmal treibt sie ihn mit ihrer Unberechenbarkeit an seine Grenzen, manchmal liebt er sie für ihre unbekümmerte Direktheit. Ihr grenzenloses Vertrauen rührt ihn, ihre zeitweilige Desorientiertheit macht ihm Sorgen.

Nach und nach gerät er in eine „Aufopferungsfalle“, fühlt sich allein gelassen und ist erschöpft. Das Pflegeheim als möglicher Ausweg?

Illustration

Die Geschichte beginnt auf einer Psychiatrischen Station der Lebenswelten Steiermark in Kainbach bei Graz und wurde mit Bildern von Künstlern der Lebenshilfe Hartberg sowie der Chance B illustriert.

Das Buch „Wie kannst Du nur“ von Werner Nussgraber ist im Novum Verlag erschienen (ISBN 978399064857-5) und kostet € 18,90. Es ist im gut sortierten Buchhandel, online sowie im Lokal „s´Gwölb“ in Pöllau, in der Vorweihnachtszeit beim Glühweinstand am Hauptplatz sowie bei Werner Nussgraber erhältlich.

Eine gute Gelegenheit Werner Nussgraber und sein Buch kennen zu lernen ist der Pöllauer Gassenadvent, wo er am Samstag, dem 14. Dezember 2019, um 17 Uhr im Gastgarten der Konditorei Ebner das Buch präsentieren und daraus vorlesen wird.

Naturpark bringt Nachhaltigkeit unter die Leute

Schulprojekte, Workshops und mehr rund um das Thema Klima werden im Naturpark Pöllauer Tal umgesetzt.

Pöllau ist gemeinsam mit der Nachbargemeinde Pöllauberg in zwei Klimaprogrammen, unterstützt vom Klima- und Energiefonds, erfolgreich aktiv: Seit 2012 werden in der Klima- und Energie-Modellregion (KEM) Naturpark Pöllauer Tal Klimaschutzaktionen umgesetzt. Als eine der ersten 20 Regionen Österreichs ist 2018 die Umsetzung der Klimawandelanpassungs-Modellregion (KLAR!) Naturpark Pöllauer Tal gestartet.

Ausgezeichnete Aktionen der Region wie die Bio-Stofftasche „Plastik war gestern“ für jeden Haushalt, Straßenmalaktionen in der Mobilitätswoche oder der Steiermark-Sieg des Energiespar-Schulprojekts 50/50 unterstreichen das erfolgreiche Tun. Das bringt die Wichtigkeit des Klimaschutzes unter die Leute. „Die Basis für diesen Erfolg und essentieller Bestandteil unseres Handelns ist Bewusstseinsbildung”, erklärt Modellregions-Managerin Victoria Allmer. Sie und ihr Team veranstalten Workshops, wie Klima-Kochkurse, koordinieren Veranstaltungen und Einkaufsgemeinschaften für Heizöl-Alternativen oder unterstützen den lokalen Fahrtendienst mobil50plus.

Eh KLAR! – unter diesem Motto wurden heuer Wetterstationen installiert, Bäume zur Beschattung gepflanzt oder Forstwirte über klimafitte Wälder informiert. Ein besonderes Highlight im aktuellen Schuljahr ist das Klimaschulenprojekt „Klima-Biene macht Schule“. Kinder lernen anhand vieler Experimente und Ausflüge über Bienen und Zusammenhänge mit dem Klimawandel.

Bevorstehende Aktionen sind beispielsweise ein Klimazukunft-Weg oder die Klimafit-Beratungen am 13. und 14. November 2019 im Naturpark-Büro, Schlosspark 50. Infos und Kontakt zu KEM und KLAR! Naturpark Pöllauer Tal unter www.klima-naturpark-poellauertal.at

 

Foto: Schülerinnen und Schüler bei der Baumpflanzung vor der Naturpark-Volksschule Pöllau-Grazerstraße,
Foto: Victoria Allmer

Mauereidechse und Co. schützen

Reptilien in der Steiermark: Fünf Melder wurden für herausragende Beobachtungen beim „Schlangenfest“ ausgezeichnet.

Mit dem „Schlangenfest“ ging das Reptilienprojekt von Naturschutzbund, Naturschutzjugend, Berg- und Naturwacht sowie Österreichischer Gesellschaft für Herpetologie, gefördert vom Land Steiermark und EU, zu Ende. Unter dem Titel „Reptilien kennen, melden & schützen“ riefen die Projektpartner in den Jahren 2017 bis 2019 dazu auf, Reptilienbeobachtungen auf der Citizen-Science-Plattform www.naturbeobachtung.at zu melden. Dadurch sollten mehr Informationen über die Verbreitung von Eidechsen, Schlangen und Schildkröten in der Steiermark gewonnen werden. Zusätzlich gab es zahlreiche Exkursionen, Naturerlebnistage und ähnliches, bei denen sich die Bevölkerung über die Tiere informieren konnte und zum Schutz der heimischen Reptilien sowie ihren Lebensräumen motiviert wurde. Nun gibt es die Projektergebnisse.

14 Reptilienarten leben in Österreich und sie alle stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Sie sind bedroht, weil sie häufig aus Unwissenheit und Angst bekämpft werden und weil sie hohe Ansprüche an ihren Lebensraum haben. Reptilien brauchen Paarungs- und Eiablageplätze, Jagdreviere, Deckungs- und Versteckmöglichkeiten sowie Überwinterungsquartiere. Fällt nur ein Teilbereich weg, kann das zum Aussterben einer ganzen Population führen. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst viel über die aktuelle Verbreitung der Tiere zu wissen und in der Folge die richtigen Schutzmaßnahmen zu setzen.

Mit Hilfe der Unterstützung von Land Steiermark und EU konnte 2017 das Reptilienprojekt gestartet werden. Ziel war es einerseits, den Wissensstand über die Verbreitung der Reptilien zu erhöhen. Andererseits sollten durch intensive Informationsarbeit die noch immer weit verbreiteten Ängste vor Reptilien reduziert und zum Beobachten und Schützen der Tiere anregt werden.

Bereits nach wenigen Monaten zeigte sich an Hand der Beobachtungs-Auswertungen, wo viele Reptilien leben und wo es „weiße Flecken“ gibt. In letzteren wurde in der Folge gezielt zu Meldungen aufgefordert. Gesucht waren besonders Mauereidechsen im Mariazeller Land, von denen nur ein Fundort bekannt war. Mit der Smaragdeidechse im Grazer Bergland verhielt es sich ebenso. Im Wechselgebiet und den Fischbacher Alpen suchten die Forscher dringend nach Kreuzottern, im Oberen Murtal nach der Würfelnatter und im Ennstal wusste man zu wenig über die Äskulapnatter. Über die Verbreitung von Schlingnatter und Zauneidechse gab es in der ganzen Steiermark zu wenige Informationen.

Viele Funde, aber nicht überall

Die Aufrufe zum Melden stießen bei der Bevölkerung auf große Resonanz. So konnten bereits sechs Monate nach Projektstart fast alle besonders gesuchten Reptilienarten in den jeweiligen Regionen nachgewiesen werden. Lediglich die Mauereidechse im Mariazeller Land und die Würfelnatter im Oberen Murtal ließen sich auch bis zum Projektschluss nicht blicken.

Die Begeisterung der Bevölkerung für Reptilien stieg mit der Dauer des Projektes sichtbar an und auch die Meldungen nahmen stetig zu. Bis zum September 2019 wurden in der Steiermark 1.500 Reptilien-Beobachtungen gemeldet. Mehr als die Hälfte der Beobachtungsmeldungen wurden durch Fotos untermauert, was für die Forscher eine besonders wertvolle Information darstellte.

Am meisten Beobachtungen gab es von der Mauereidechse, dicht gefolgt von Ringelnatter, Zauneidechse und Äskulapnatter. Doch die Menge der Meldungen sagt noch nichts über die Verbreitung der Tiere aus, denn im Mariazeller Land wurde nach der Mauereidechse ja bisher vergeblich gesucht.

Melder ausgezeichnet

Im Rahmen des Schlangenfestes wurden vier Reptilienmelder und eine -melderin für ihre besonderen Beobachtungen ausgezeichnet: Die „Goldene Tilie“ erhielt Leo Bleeker in der Kategorie „extrem“ für sein Bild einer Mauereidechse in luftiger Höhe auf einem Baumstamm. Rainer Brinskelle wurde für sein Bild einer Äskulapnatter in Gössendorf in der Nähe der Mur in der Kategorie „ästhetisch“ ausgezeichnet. In der Kategorie „herausgeputzt“ punktete Maria Kienzl mit ihrem Bild einer Mauereidechse, die auf der Seite deutliche himmelblau gefärbte Schilder aufweist, die UV-Licht reflektieren und bei Männchen über die Kampfkraft Auskunft geben. „Einzigartig“ war das Bild einer amelanotischen Zauneidechse von David Wundersam. Das Bild einer Kupferotter überzeugte die Jury als bemerkenswertestes Bild in der Kategorie „auffällig“.

Reptilien weiterhin melden

Zusammengefasst brachte das Reptilienprojekt viele wertvolle neue Erkenntnisse. Die Projektpartner wollen das große Interesse der Bevölkerung nutzen und die noch vorhandenen weißen Flecken füllen, um in den nächsten Jahren das Wissen um die Reptilien in der Steiermark voranzutreiben und eine gute Basis für Artenschutzmaßnahmen zu schaffen. Es wird auch weiterhin um Reptilienmeldungen auf www.naturbeobachtung.at gebeten.

 

Hier geht’s zu den Siegerfotos der Reptilienmelder.

 

Foto: Maria Kienzl

Schon gehört? Lesen ist Schokolade für die Seele!

In der Öffentlichen Bibliothek Pöllau werden Sie von ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut (am Bild, von rechts): Theres Eder-Grießauer, Janice Schützenhöfer, Adelheid Stalzer, Claudia Dornhofer, Siegfried Stalzer, Traude Brugner, Kerstin Daxböck, Katrin Winkler, Karin Schweighofer (nicht im Bild: Silvia Lechner). Wir würden uns über Verstärkung in unserem Team sehr freuen!

Aus den Bestseller-Listen gibt es in der Öffentlichen Bibliothek Pöllau wieder die interessantesten Neuerscheinungen:

  • – Martin Walker: Menu surprise. In gewohnter Weise vereint Walker Kulinarisches mit kriminellen Geschehnissen. Kommissar Bruno in der Doppelrolle als Chef de police und Chef de cuisine.
  • – Gerhard Roth: Die Hölle ist leer, die Teufel sind alle hier. In diesem Krimi macht man Entdeckungen in Venedig, die in keinem Reiseführer stehen.
  • – Barbara Frischmuth: Verschüttete Milch. Ein autobiographischer Roman aus der Kinder- und Jugendzeit der Autorin.
  • – Vea Kaiser: Rückwärtswalzer. Nach Blasmusikpop und Makarionissi ist dieser amüsante Roman ein absolutes Muß für alle Liebhaber der neueren österreichischen Literatur.
  • – Bernhard Aichner: Kaschmirgefühl. Diesmal kein Thriller sondern ein kleiner Roman über die Liebe.
  • – Franz Hlavac: 111 Orte in Friaul und Julisch Venetien, die man gesehen haben muß.
  • – David Le Breton: Lob des Gehens. Ein vielstimmiger Essay über das Gehen als Philosophie der Existenz, eine Lektion des Glücks.

Die Bibliothek bietet neben Büchern auch Spiele, Hörbücher und Zeitschriften an. Kennen Sie schon Digibib? Für eine Jahresgebühr von € 15,- bekommen Sie mit Ihrem eBook-Reader Zugang zu über 30.000 Medien (eBooks, Videos, Zeitschriften) und unbegrenzte Entlehnung in der Pöllauer Bibliothek.

Öffnungszeiten
Montag: 17-19 Uhr | Mittwoch: 15-17 Uhr | Sonntag: 10-11 Uhr

Kontakt
Öffentlichen Bibliothek Pöllau
Schloss 1 | 8225 Pöllau
Tel. 03335 4505 | www.poellau-bibliothek.bvoe.at

19 neue Wohnungen

Die Siedlungsgenossenschaft Rottenmann hat im August mit dem Bau einer weiteren Wohnhausanlage in Pöllau begonnen. Diese besteht aus zwei Häusern mit insgesamt 19 geförderten Mietwohnungen mit Kaufoption, welche vom Land Steiermark gefördert werden. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen rund 47 und 90 m2. Die Finanzierungsbeiträge für eine Mietwohnung mit Kaufoption inklusive Autoabstellplatz liegen zwischen € 9.200,- und € 17.800,-. Die monatlichen Zahlungen inklusive Autoabstellplatz sowie Betriebs- und Heizkosten liegen zwischen € 376,- und 700,- (Wohnunterstützung möglich). Die geplante Hausübergabe erfolgt voraussichtlich im Herbst/Winter 2020.
Nähere Informationen bei der Siedlungsgenossenschaft: Daniela Hell, Tel. 03614 2445-52, hell.daniela@rottenmanner.at

Volksfest für die Feuerwehr

Mit unglaublichen 25.857 Stimmen ging die Freiwillige Feuerwehr Pöllau bei der diesjährigen „Kleine Zeitung“-Wahl zur beliebtesten Feuerwehr der Steiermark als Siegerin hervor. Dieser Erfolg wurde gemeinsam mit zahlreichen anderen Feuerwehren und der Bevölkerung beim „Hirschbirn-Siegesfest“ Anfang September am Hauptplatz gefeiert.
An dem Fest, moderiert von Gregor F. Waltl, nahmen auch Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter und Feuerwehrreferent Mag. Michael Schickhofer, NRAbg. Dr. Reinhold Lopatka, Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Max Wiesenhofer, Steiermark-Tourismus-Geschäftsführer Erich Neuhold, Landesfeuerwehrkommandant Reinhard Leichtfried, Bereichsfeuerwehrkommandant LFR Bgm. Thomas Gruber, in Vertretung von Pöllaus Bürgermeister Johann Schirnhofer, 1. Vizebürgermeister Josef Pfeifer und 2. Vizebürgermeister Günther Golec, sowie Pöllaubergs Bürgermeister Gerald Klein teil.
Im Zuge der Veranstaltung wurden nicht nur die Pöllauer als erstplatzierte Feuerwehr durch den Landeshauptmann und mit der offiziellen Übergabe der „Steirischen Herzerlbank“ geehrt, sondern auch die zweit- bis fünfplatzierten Wehren (St. Nikolai im Sausal, Miesenbach, Leutschach der Weinstraße und Mariazell). Alle anwesenden Feuerwehrabordnungen erhielten außerdem einen kostenlosen Hirschbirnbaum als Geschenk und hatten die Möglichkeit, bei Einreichung eines lustigen „Pflanzfotos“ einen Feuerwehrausflug in den Naturpark Pöllauer Tal im Wert von 1000 Euro zu gewinnen.
Für die Besucher gab es gratis Hirschbirnsaft und für Kinder gratis Würstel. Jede Menge Spaß boten ein umfangreiches Kinderprogramm durch die „Kleine Kinderzeitung“ im Kirchhof, eine Hüpfburg, die Feuerwehr-Fotobox von Markus Lang) sowie das „Kleine Zeitung“-Fotostudio.
Musikalisch wurde die Großveranstaltung von der Musikkapelle Pöllau, der Kameradschaftkapelle Pöllau sowie der Trachtenkapelle Pöllauberg umrahmt. Für das leibliche Wohl sorgten ebenso die Musikkapelle Pöllau, das Rote Kreuz Pöllauer Tal, die Landjugend Pöllau sowie die Fleischerei Buchberger und Günther Lechner mit seinen Bio-Landhendl.
Die Freiwillige Feuerwehr dankt allen Besuchern für ihr Kommen und allen Vereinen und an der Veranstaltung beteiligten Organisationen für die hervorragende Zusammenarbeit.

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Fotos: Markus Lang Fotografie

Beeindruckendes Engagement und Können

Auf diese engagierte Jugend können wir stolz sein! Mitte Juni fand der 30. steirische Landesjugendbewerb des Roten Kreuzes in Pöllau statt. Dieser vom Landesverband Steiermark und Bezirksstelle Hartberg veranstaltete Bewerb wurde maßgeblich von der Ortstelle Pöllauer Tal mitorganisiert. OL Christoph Schweighofer und Franz Schweighofer ermöglichten mit Hilfe vieler freiwilliger Helfer aus dem Pöllauer Tal den reibungslosen  Ablauf dieses Landesjugendwettbewerbs, der jedes Jahr in einem anderen Bezirk des Bundeslandes stattfindet.
Mehr als 1000 Teilnehmer, Bewerter, Betreuer und Statisten, die sich als „Verletzte“ zur Verfügung stellten, konnten an diesem Tag in Pöllau begrüßt werden. Nach einem gemeinsamen Frühstück in der POSS-Halle wurde der Bewerb von rund 700 Jugendlichen in Angriff genommen. 88 Teams und 75 Einzelteilnehmende hatten unterschiedlichste Aufgaben rund um das Thema Erste Hilfe zu meistern. Die einzelnen Stationen diese Bewerbs waren auf das gesamte Ortszentrum aufgeteilt. Höhepunkte waren sicherlich die Rettung und Versorgung von Verschütteten – was in sehr realistischer Weise im Schlosskeller dargestellt wurde. Aber auch die Versorgung von eingeklemmten Personen (im Bereich der Feuerwehr), sowie das Versorgen von offenen Wunden (Schlosspark) bis hin zum richtigen Reagieren bei Badeunfällen (Aupark) forderte von den Jugendlichen viel Wissen und Können. Gefordert wurden die Teilnehmer aber auch im Bereich der Wiederbelebung (Volksschule) bis hin zum komplizierten Freizeitunfall (Sozialzentrum). Neben der praktischen Anwendung wurde auch das theoretisches Wissen (Freiluftklasse und NMS) der Jugendlichen abgefragt.
Zum Abschluss ging es wieder in die POSS-Halle zurück. Nach dem gemeinsamen Abendessen, das von Erwin Polzhofer mit freiwilligen Helfern zubereitet wurde, fand wurden im Rahmen einer schwungvollen Feier die besten Junghelfer laut Punkteergebnis gekürt. Dazu konnte OL Christoph Schweighofer zahlreiche Ehrengäste, wie Rotkreuz-Präsident Mag. Dr. Werner Weinhofer, Ing. Patrick Lackner (Leiter des Rotkreuz-Jugend- und Freiwilligenmanagement), Bezirkshauptmann Hofrat Mag. Max Wiesenhofer, LAbg. Hubert Lang, die Bürgermeister Johann Schirnhofer und Johann Weiglhofer, sowie Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Dr. Klaus Mrak,  Rotkreuz-Bezirksgeschäftsführer Dir. Alfred Gigler und Bezirksrettungskommanden Ing. Reinhard Peinsipp begrüßen.
In der Teamwertung Jugend I siegten die Teams aus Bad Gleichenberg und Kirchbach-Mini ex aequo vor Stainz. In der Wertung Jugend II siegte das Team Voitsberg vor Team Lieboch 1 und Team Hartberg 1.
Der Einzelbewerb ging an Laura Ferstl (Bezirksstelle Weiz), die sich vor Petra Maierhofer (Bezirksstelle Hartberg) und Marlene Schaberl (Bezirksstelle Graz-Umgebung) den Sieg holte. Auch die Jugendlichen der Ortsstelle Pöllauer Tal zeigten im Bewerb ihr erworbenes Können. Sie wurden vom Jugendbetreuerteam der Ortsstelle rund um Hermann Auerbäck auf diese Aufgabe bestens vorbereitet und konnten im Einzelwettbewerb durch Viktoria Schirnhofer (Platz 11)   und Georg Gatterbauer (Platz 16) zwei Top-20-Plätze erzielen. Das Team der Ortsstelle Pöllauer Tal belegte den hervorragenden dreizehnten Platz.
Der große Dank des Roten Kreuzes gilt den Unterstützern der Veranstaltung – der Marktgemeinde Pöllau, der Gemeinde Pöllauberg, der Freiwilligen Feuerwehr Pöllau und den zahlreichen Helfern aus dem Gemeindegebiet, sowie den Sponsoren aus dem Bezirk.
Um Impressionen des Großevents zu sehen hier klicken: www.youtube.com/watch?v=vMf0_Kuu8ww

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