Pool – nasses Vergnügen mit Verantwortung

Die ersten Sonnenstrahlen steigern die Lust auf den Badespaß im eigenen Pool. Mit der Anzahl der privaten Schwimmbäder steigen jedoch die benötigten Trinkwassermengen aus der öffentlichen Wasserversorgung – mit Wasser, das in der Steiermark fast gänzlich aus Grund- und Quellwasser gewonnen wird. Vor dem Hintergrund, dass die klimatischen Rahmenbedingungen – wie Niederschlagsmangel und die damit einhergehende Trockenheit, die Grundwasserstände in vielen Regionen absinken lassen – macht deutlich, wie wichtig es ist, dass mit der Ressource Wasser sorgsam umgegangen wird. Neben dem Schutz der Trinkwasserversorgung gilt es auch das Grundwasser und Oberflächenwasser vor Einträgen von schädlichen Substanzen durch die Entsorgung von Schwimmbadabwässern zu schützen.

Die umsichtige Dosierung von Schwimmbadchemikalien und die richtige Entsorgung von Schwimmbadabwässern verlangen daher Wissen und einen sorgsamen Umgang. Um nun den privaten Pool-Besitzern vorort eine Hilfestellung dafür zu geben, wurde die seit Jahren erfolgreich aufliegende Pool-Broschüre unter Mitwirkung vieler Fachleute nun aktualisiert und auf den heutigen Stand des Wissens gebracht.

Darin finden sich nun Grundlagen, Empfehlungen und praktische Tipps für Schwimmbad-Besitzer, damit Grundwasser, Oberflächengewässer und die eigene Gesundheit durch den Badespaß im eigenen Garten nicht beeinträchtigt werden. Die Bandbreite reicht von baurechtlichen Belangen und wasserrechtlichen Vorschriften über die richtige Schwimmbadbefüllung sowie der Pool- und Wasserpflege bis hin zur richtigen Entsorgung der Schwimmbadabwässer.

Ein besonderes Augenmerk wird abschließend auch auf Schutzvorkehrungen für Kleinkinder gelegt, um Bewusstsein zu schaffen, dass das Ertrinken zur häufigsten Todesursache bei Kleinkindern unter fünf Jahren zählt.

Der vorliegende kompetente Ratgeber unterstützt Sie dabei das Baden im eigene Pool mit gutem Gewissen genießen zu können und dabei gleichzeitig unsere Gewässer zu schützen.

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Osterfeuer unter Einhaltung der Covid-Maßnahmen möglich

Das Land Steiermark informiert darüber, dass Brauchtumsfeuer zu Ostern in diesem Jahr grundsätzlich nicht verboten sind. Die Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist bei der Abhaltung von Osterfeuern dennoch zwingend einzuhalten.

Nach der gültigen Verordnung ist demnach das Entfachen von Brauchtumsfeuern von Karsamstag, 15 Uhr, bis 3 Uhr früh am Ostersonntag erlaubt. Einschränkungen gibt es in einigen, hinsichtlich der Luftreinhaltung besonders belasteten Gemeinden, in denen nur jeweils ein Feuer durch die Gemeinde oder einen von der Gemeinde beauftragten Veranstalter genehmigt ist.

Trotz der Möglichkeit, ein Brauchtumsfeuer abhalten zu können, muss die derzeit gültige COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung jederzeit eingehalten werden. Demnach gibt es derzeit – Stand 24. März 2021 – zwei Möglichkeiten für die Abhaltung eines Osterfeuers:
– Abhaltung mit maximal vier Personen aus insgesamt maximal zwei Haushalten bis 20 Uhr
– Abhaltung mit ausschließlich im Haushalt lebenden Personen

Das Land Steiermark appelliert aufgrund der weiter steigenden Zahlen an alle Steirerinnen und Steirer, sich auch an den Osterfeiertagen an die COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung zu halten und Brauchtumsfeuer nur im gesetzlich erlaubten Rahmen abzuhalten.

24. März 2021

Bilanz des PCR-Bevölkerungstests

1002 Pöllauerinnen und Pöllauer ab 16 Jahren kamen am vergangenen Samstag zum PCR-Test in die Mittelschule. Von diesen Personen wurden 7 positiv auf das Coronavirus getestet.

In Pöllauberg hatten am Sonntag von 620 Personen 11 ein positives Testergebnis.

Zur Erinnerung: Personen, die am 6. März 2021 am PCR-Test in Pöllau teilgenommen haben und deren Testergebnis negativ war, erhalten aufgrund technischer Probleme der ausführenden Firma keine persönliche Verständigung. Positiv getestete Personen wurden bereits kontaktiert und alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet.

Wir bitten Sie in Ihrem eigenen und im Interesse Ihrer Mitmenschen, sich weiterhin an alle Empfehlungen und Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie zu halten!

Für die Marktgemeinde Pöllau
Bgm. Johann Schirnhofer e. h.

Gesetzliche Bestimmungen für Osterfeuer

Für das Entfachen von Brauchtumsfeuern bestehen nach den Bestimmungen des Bundesluftreinhaltegesetzes strenge zeitliche Einschränkungen!

Brauchtumsfeuer sind Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen, die ausschließlich mit trockenem, biogenem Material beschickt werden. Als solche Feuer gelten:

– Osterfeuer am Karsamstag: Das Entzünden des Feuers ist im Zeitraum von 15 Uhr des Karsamstags bis 3 Uhr früh am Ostersonntag zulässig.
– Sonnwendfeuer (21. Juni): Sollte der 21. Juni nicht auf einen Samstag fallen, so ist das Entzünden eines Brauchtumsfeuers anlässlich der Sonnenwende auch am nächsten, auf den 21. Juni nachfolgenden Samstag zulässig. Sollte der 21. Juni auf einen Sonntag fallen, so ist das Entfachen des Sonnwendfeuers an diesem Tag oder am vorhergehenden Samstag möglich.

Bei hoher Ozonbelastung sind zusätzliche Verbote möglich. Es darf nur trockenes Holz (Baum- und Strauchschnitt) ohne Rauch- und Geruchsentwicklung punktuell (d. h. im unmittelbaren Anfallsbereich der Materialien) verbrannt werden (nur unter diesen Voraussetzungen handelt es sich nicht um Abfall). In jedem Fall sollte bereits länger gelagertes Material umgelagert werden, um Kleintieren (z.B. Igel, Mäuse, Vögel) ein Überleben zu ermöglichen!

Vorsicht! Keinesfalls dürfen Abfälle, insbesondere Altholz (Baumaterial, Verpackungen, Paletten, Möbel, usw.) und nicht biogene Materialien (Altreifen, Gummi, Kunststoffe, Lacke, usw.) bei Brauchtumsfeuern mitverbrannt werden.

Sicherheitsvorkehrungen:

– Es dürfen keine Brandbeschleuniger verwendet werden.
– Löschhilfsmittel sind bereit zu halten.
– Bei Beendigung ist das Feuer zu löschen bzw. zu beaufsichtigen.
– Mindestabstandsregelungen: 100 m von Energieversorgungsanlagen, 50 m von Gebäuden, 50 m von öffentlichen Verkehrsflächen, 40 m von Bäumen, Hecken, Büschen

Wichtig! Die zu diesem Zeitpunkt gültigen Covid-Maßnahmen müssen eingehalten werden!

Für Rückfragen stehen die Umwelt- und Abfallberater des Abfallwirtschaftsverbandes Hartberg gerne zur Verfügung: Tel. 03332 65456