Kleinkläranlagen-Betreiber im Pöllauer Tal

Kleinkläranlagen wurden mit Bescheiden der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld wasserrechtlich bewilligt und mit einer Bewilligungsdauer befristet. Läuft die Bewilligungsdauer ab, besteht die Möglichkeit um Wiederverleihung (Verlängerung) des Wasserrechtes anzusuchen. Ansuchen um Wiederverleihung eines bereits ausgeübten Wasserbenutzungsrechtes können frühestens fünf Jahre, spätestens 6 Monate vor Ablauf der Bewilligungsdauer gestellt werden. Es liegt in der Verantwortung des jeweiligen Berechtigten den Antrag fristgerecht zu stellen.

Sollte das Ende der Bewilligung nicht bekannt sein, die Dauer ist im Bewilligungsbescheid angeführt, besteht die Möglichkeit entweder bei der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld oder beim Reinhalteverband Pöllauer Tal anzufragen.

Eine weitere Besonderheit ist, dass das Wasserrecht mit der Liegenschaft verbunden ist. Wird die Liegenschaft, mit der ein Wasserbenutzungsrecht verbunden ist, übertragen, so ist vom neuen Wasserberechtigten (Besitzer) dies bei der Wasserbuchbehörde (Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld) unter Vorlage eines Grundbuchauszuges, anzuzeigen.

Sollten Sie Fragen oder Unterstützung benötigen, so wenden Sie sich bitte an den Reinhalteverband Pöllauer Tal: (03335) 4192

Wiederverleihung von Wasserrechten

Bei der Erteilung von Wasserrechten (z. B. Kläranlagen, Teichanlagen, Wasserentnahmen) ist gem. § 21 Wasserrechtsgesetz (WRG) die Bewilligungsdauer zu befristen. Läuft die Bewilligungsdauer von Wasserrechten ab, besteht die Möglichkeit, für die Wasserberechtigten um Wiederverleihung (Verlängerung) des Wasserrechtes nach § 21 Abs. 3 WRG anzusuchen. Dabei weist das WRG eine Besonderheit auf, dass nämlich frühestens 5 Jahre, spätestens aber 6 Monate vor Ablauf der Bewilligungsdauer das Ansuchen auf Wiederverleihung des Wasserrechtes gestellt werden muss. Das Wasserrecht ist dann durch die Behörde zu verlängern, wenn nicht öffentliche Interessen dagegensprechen und der Stand der Technik eingehalten wird.

Der Bezirkshauptmannschaft Hartberg-Fürstenfeld als Wasserrechtsbehörde ist es aufgrund der Fülle der über die Jahrzehnte gewährten Wasserrechte nicht möglich, die Wasserberechtigten vor Ablauf der Frist anzuschreiben. Es liegt in der Verpflichtung der Berechtigten, die Anträge fristgerecht zu stellen. Die Bezirkshauptmannschaft ist jedoch gerne bereit über Anfrage die Bewilligungsdauer in den Bescheiden oder im Wasserbuch auszuheben, sollten Wasserberechtigte den Bewilligungsbescheid nicht archiviert haben: Tel. 03332 / 606

Sonnwendfeuer

Für das Entfachen von Brauchtumsfeuern bestehen nach den Bestimmungen des Bundesluftreinhaltegesetzes strenge zeitliche Einschränkungen! Brauchtumsfeuer sind Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen. Als solches Feuer gilt das Sonnwendfeuer (21. Juni): Sollte der 21. Juni nicht auf einen Samstag fallen, so ist das Entzünden anlässlich der Sonnenwende auch am nächsten, auf den 21. Juni nachfolgenden Samstag zulässig. Heuer ist dies der 26. Juni.

Bei hoher Ozonbelastung sind zusätzliche Verbote möglich. Es darf nur trockenes Holz ohne Rauch- und Geruchsentwicklung punktuell verbrannt werden. In jedem Fall sollte bereits länger gelagertes Material umgelagert werden, um Kleintieren (z.B. Igel, Mäuse, Vögel) ein Überleben zu ermöglichen!

Informationen dazu gibt’s bei den Umwelt- und Abfallberatern des Abfallwirtschaftsverbandes Hartberg: Tel. 03332 65456

Bitte beachten Sie die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen!

Die „Flora“ ruft

Der steirische Blumenschmuckwettbewerb „Die Flora“|21 bietet allen Blumenbegeisterten die Möglichkeit, ihre blühende Pracht einem breitem Publikum zu präsentieren. Wer beim Einzelbewerb mitmachen möchte, hat dazu noch bis 14. Juni, 12 Uhr, Gelegenheit. Ob Bauernhof, Buschenschank oder Haus mit Vorgarten: Wir freuen uns über Ihre Anmeldung ab sofort bis 14. Juni 2021 bei Sabine Stodola im Bürgerservice: Tel. (03335) 2038 DW 400

 

 

Foto: Arzberger

Osterfeuer unter Einhaltung der Covid-Maßnahmen möglich

Das Land Steiermark informiert darüber, dass Brauchtumsfeuer zu Ostern in diesem Jahr grundsätzlich nicht verboten sind. Die Covid-19-Schutzmaßnahmenverordnung ist bei der Abhaltung von Osterfeuern dennoch zwingend einzuhalten.

Nach der gültigen Verordnung ist demnach das Entfachen von Brauchtumsfeuern von Karsamstag, 15 Uhr, bis 3 Uhr früh am Ostersonntag erlaubt. Einschränkungen gibt es in einigen, hinsichtlich der Luftreinhaltung besonders belasteten Gemeinden, in denen nur jeweils ein Feuer durch die Gemeinde oder einen von der Gemeinde beauftragten Veranstalter genehmigt ist.

Trotz der Möglichkeit, ein Brauchtumsfeuer abhalten zu können, muss die derzeit gültige COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung jederzeit eingehalten werden. Demnach gibt es derzeit – Stand 24. März 2021 – zwei Möglichkeiten für die Abhaltung eines Osterfeuers:
– Abhaltung mit maximal vier Personen aus insgesamt maximal zwei Haushalten bis 20 Uhr
– Abhaltung mit ausschließlich im Haushalt lebenden Personen

Das Land Steiermark appelliert aufgrund der weiter steigenden Zahlen an alle Steirerinnen und Steirer, sich auch an den Osterfeiertagen an die COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung zu halten und Brauchtumsfeuer nur im gesetzlich erlaubten Rahmen abzuhalten.

24. März 2021