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Nachrichten

Radeln für ein „cooles“ Klima

95 Klima- und Energiemodellregionen (KEM) haben ein gemeinsames Ziel: den Temperaturanstieg in Österreich bei Null lassen. Wo es nur möglich ist, tun diese Regionen und ihre Manager ihr Bestes, den CO2-Ausstoß in Österreich auf ein Minimum zu reduzieren, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Die beiden KEM-Manager Simon und Herwig radeln während der „Giro to Zero“ mit E-Lastenrädern durch ganz Österreich und besuchen alle KEM-Regionen.
Die Giro-to-Zero-Tour führte die beiden Mühlviertler mit dem Lastenfahrrad auch in den Naturpark Pöllauer Tal, wo ihre Kollegin Victoria Allmer gemeinsam mit Bürgermeister Johann Schirnhofer Einblick in die Tätigkeit der Pöllauer KEM-Region gab: Einkaufsgemeinschaften, die den Heizöl-Ausstieg vorantreiben, Energiebuchhaltung in öffentlichen Gebäuden, Klima-Kochworkshops oder Jugend-Gartenprojekte sind nur einige klimafreundliche Beispiele aus der Region. Nach dem Stopp an der E-Ladestelle am Hauptplatz Pöllau ging es mit Erdbeereis im Lastenrad weiter zur VS Pöllau Grazerstraße, um mit den Kindern über Klimaschutz und saubere Mobilität zu sprechen.
Alle Infos zur Lastenradfahrt durch Österreich gibt’s unter www.giro-to-zero.at

Auf ihrer Lastenradfahrt durch Österreich wurden Simon Klambauer (l.) und Herwig Kolar (r.) von Bürgermeister Johann Schirnhofer und Victoria Allmer (KEM-Managerin Naturpark Pöllauer Tal) begrüßt.

Zum Titelfoto: Die „Giro-to-Zero-Radler“ zu Besuch in der VS Pöllau Grazerstraße

Fotos:   Allmer/KEM Naturpark Pöllauer Tal

Vom Entdecken des kreativen Potentials

Sich künstlerisch ausdrücken, verborgene Talente entdecken und sich von der Landschaft des Naturparks Pöllauer Tal inspirieren lassen – das ermöglicht Styrian Summer Art heuer ab 25. Juni 2019. Denn 29 Dozentinnen und Dozenten aus dem In- und Ausland laden Anfänger wie Fortgeschrittene zu Mal-, Druckgrafik-, Schreib- und Bildhauerkursen ein. Workshops im Bereich Fotografie, Theater, Graffiti, Silberschmiede und angewandter Kunst erweitern diesmal das klassisch bewährte Programm.

Auch für kreativ interessierte Kinder stehen heuer wieder Kunstkurse in ganz unterschiedlichen Sparten zur Verfügung. Neben dem Malen in verschiedenen Techniken, Arbeiten und Formen mit Ton sowie Theater spielen, besteht erstmals die Möglichkeit, Computerspiele selbst künstlerisch zu programmieren.

Und als Besonderheit findet in diesem Jahr Ende Juli eine Kultur-Vernetzungs-Exkursion nach Dänemark statt.

Kontakt
Styrian Summer Art
Michaela Zingerle (Leitung)
Tel. 0664 5404289
office@styriansummerart.at
www.styriansummerart.at

 

 

Foto: Abbasi

Stimmgewaltiger Auftakt des Kultursommers

Das Bild Mariens erscheint durch die Zeiten wie eine unendliche Variation. Und das gilt auch für die Musik zu ihren Ehren. Der Arnold-Schoenberg-Chor nimmt im Rahmen des diesjährigen „Styriarte“-Konzerts in Pöllau die Zuhörer mit in diesen Klangkosmos. Denn am Samstag, dem 22. Juni 2019, tritt der berühmte Chor unter der Leitung von Erwin Ortner mit dem Konzertprogramm „Ave Maria“ in der Pfarrkirche auf. Nach diesem Auftritt geht es mit Volksliedern von Mendelssohn und Dvořák im Pfarrgarten weiter, wo es auch regionale Leckerbissen gibt. Beginn des Konzerts ist um 19.30 Uhr.

Karten: Tel. 0316 825000, www.styriarte.com

 

Foto: Styriarte/Kmetitsch

CD mit „Stolz und Schmålz“

Vor genau 30 Jahren wurde die erste Langspielplatte mit Blasmusik aus Pöllau geschaffen, nun war es an der Zeit, einen ersten Tonträger unter dem Namen Musikkapelle Pöllau zu produzieren. Mit der CD „Stolz und Schmålz“ zeigt die Musikkapelle Pöllau die facettenreiche Klangwelt traditioneller Blasmusik, das Genre Polka-Walzer-Marsch bekommt aber einen modernen Anstrich verpasst und wird auf neue musikalische Wege geführt. Diese CD soll den Stolz auf die Heimat, auf gemeinsam Erreichtes und Erlebtes, sowie auf einen Tonträger, bei dem mit viel Herz und auch einer großen Portion Schmålz interpretiert wurde, hörbar machen.
Erhältlich ist die neue CD bei allen Mitgliedern, sowie als Download und bei bekannten Streaming-Anbietern wie Amazon Music, Apple ITunes oder Spotify.

 

 

Foto: Fischer

Mit „Zauberstift“ die Welt spielerisch entdecken

Kinder ab drei Jahren sind begeistert vom audiodigitalen, interaktiven Lernsystem „tiptoi“. Wer einen „tiptoi“-Stift zuhause hat, kann Faszinierendes aus der Welt der Bilder, Sprache und Musik spielerisch und selbstständig entdecken und sich die aktuellsten Bücher dafür in der Öffentlichen Bibliothek Pöllau ausborgen.
Mit Unterstützung der Privatstiftung Sparkasse Pöllau konnten mehr als 20 „tiptoi“-Bücher für die Öffentliche Bibliothek Pöllau angeschafft werden. Das Angebot an Büchern, Spielen, Hörbüchern und Zeitschriften konnte damit um ein modernes, interaktives Medium erweitert werden. Gleichzeitig unterstützt damit die Öffentliche Bibliothek Pöllau, eine Einrichtung der Markgemeinde, junge Familien mit wertvollen und kostengünstigen Spiel-und Lernmaterialien für Kinder im Vorschul-und Volksschulalter.

Was ist „tiptoi“?
Ein „tiptoi“Stift mit Micro-Chip für die Hand des Kindes ermöglicht das interaktive Spielen und Lernen mit den Büchern. Durch Antippen von Bildern oder auch Text (für die Größeren) ertönen Geräusche, Sprache, Musik oder weiterführende Aufträge.
„tiptoi“ begeistert und motiviert auf diese Weise zum Spielen und Lernen. Spannende Aufgaben, Fragen und Feedback fördern die Sprachkompetenz und das spielerische Lernen. Unter anderen gibt es in der Bibliothek schon „tiptoi“-Bücher zu den Themen Feuerwehr, Flughafen, Baustelle, Piraten, Regenwald, Dinosaurier, aber auch zu konkreten Lernthemen, wie Vorschulwissen, erstes Englisch, Kleines 1×1, Mathe und Deutsch 1 Klasse.

Ehrenamtliche Hilfe gesucht
Die acht ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Öffentlichen Bibliothek Pöllau brauchen Unterstützung! Das ganze Jahr über ist die Bibliothek wöchentlich an fünf Ausleihstunden geöffnet. Auch Gruppenbesuche von Kindergärten und Volksschulen werden betreut. Lesebegeisterte Frauen, Männer und Jugendliche mit Bereitschaft zu Aus-und Fortbildung sind zur Mitarbeit im Bibliotheksteam herzlich eingeladen.

Kontakt
Öffentlichen Bibliothek Pöllau
Schloss 1 | 8225 Pöllau
Tel. 03335 4505 | www.poellau-bibliothek.bvoe.at

Öffnungszeiten
Montag: 17-19 Uhr | Mittwoch: 15-17 Uhr | Sonntag: 10-11 Uhr

Zum Foto: Klemens Winkler zeigt den Sponsoren und dem Bibliotheksteam, wie „tiptoi“ funktioniert: (v. l.): Robert Buchberger sen., Jürgen Flicker, Johannes Kielnhofer mit Kathrin Winkler, Adelheid Stalzer und Siegfried Stalzer.

Foto: Sparkasse

Gastronomisches Frühlingserwachen

Im historischen Ambiente des Schlosses Pöllau gibt es eine neue kulinarische Entdeckung zu machen: Claudia und Jürgen Schmitz bieten im „Schloßwirt“ regional bodenständige Küche neu interpretiert. Ein Tipp: Köstliches Frühstück von 8 bis 10.30 Uhr. Reservierungen: Tel. 0664 88198717

Öffnungszeiten
Donnerstag bis Montag: 8 bis 22 Uhr (Ruhetage: Dienstag, Mittwoch)

Welche Wehr gewinnt?

Freiwillige Feuerwehr Juliane Narrnhofer (Mitte) – jüngestes Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Pöllau und eine von drei Kameradinnen, die seit kurzem die 135-Mitglieder umfassende Wehr verstärken – legt sich mit Wolfgang Hauser und Sebastian Wilfinger (von links) ins Zeug: Schließlich kämpfen die drei Jungflorians um jede Stimme, die die Pöllauer dem Sieg bei der Wahl zur beliebtesten Feuerwehr der Steiermark näher bringt.

Einsendeschluss ist der 1. Juli 2019. Bis dahin sind die Florianis eifrig auf Stimmenfang, außerdem liegen im Marktgemeindeamt und in vielen Betrieben Unterschriftenlisten auf.

Infos: www.ffpoellau.at

Aktuelle Wetterdaten online

Im Zuge des Projekts Klimawandelanpassungs-Modellregion „KLAR! Naturpark Pöllauer Tal“ wurden zwei Wetterstationen installiert. Seit Anfang April liefern die Wetterstationen Pöllau und Pöllauberg aktuelle Daten zu Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Windgeschwindigkeit und -richtung. Auf der Homepage der Wetterstationen sind die erfassten lokalen Wetterdaten einsehbar. Den Link dazu finden Sie hier auf der Startseite unserer Marktgemeinde-Homepage oder auf holfuy.com/de/weather/871 (Pöllau) und holfuy.com/de/weather/877 (Pöllauberg)

Informationen bei Victoria Allmer, MSc: Tel. 0677 62463414, klimaschutz@naturpark-poellauertal.at

Hilfe in seelischen Krisen und bei psychischen Erkrankungen

Im Mai fand heuer das 20. Kinder- und Jugendpsychiatrische Symposium in Pöllau statt. Schon seit vielen Jahren ist diese Tagung ein wichtiger Ort für die Weiterbildung und den fachlichen Austausch der Personen, sich der Unterstützung und Betreuung und Behandlung von Kindern und Jugendlichen in seelischen Krisen und bei psychischen Erkrankungen verpflichtet fühlen. Auch in diesem Jahr sind wieder über 300 Fachleute aus Österreich und dem benachbarten Ausland nach Pöllau gekommen. „Geschichten des Gelingens“ war diesmal das Thema der viertägigen Tagung.
„Gelingen“ und „Gelungenes“ sind Themen, die uns alle von früher Kindheit an begleiten – in der eigenen Entwicklung, in der Familie, mit Freunden genauso wie in der Behandlung und Therapie. Gerade sehr belastete Kinder und Jugendliche brauchen Chancen für die Teilhabe in unserer Gesellschaft und Erlebnisse und Erfahrungen des Gelingens.

Das seit Jahren bewährte Konzept mit Plenarvorträgen und Workshops wurde heuer mit hochkarätigen Vortragenden aus Österreich, Deutschland und Dänemark fortgesetzt. Um auch der Reflexion im Rahmen des Pöllauer Symposiums ausreichend Platz einzuräumen, gab es an jedem Tag einen Supervisionsworkshop.

Auch die Musikergruppe, die den Empfang des Landeshauptmannes am Eröffnungstag musikalisch begleitet hat, erzählt für sich eine Geschichte des Gelingens: Kinder und Jugendliche, die unabhängig von ihren seelischen Schwierigkeiten ihre Talente entwickelt haben und mit ihrem Können und ihrer Freude an der Musik alle begeistert haben.

Von allen Teilnehmenden des Symposiums und den Veranstaltern wurde wiederum die herzliche Gastfreundschaft der Marktgemeinde Pöllau und die kulturellen und kulinarischen Genüsse hervorgehoben. Der Dank von Prim. Dr. Katharina Purtscher-Penz und dem Organisationsteam galt allen in der Marktgemeinde Pöllau und im Bezirk, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben und allen Referenten und Teilnehmenden fürs Kommen.

 

 

Zum Foto:
Eine ganz besondere Fotocollage gab es für Bgm. Johann Schirnhofer von Prim. Purtscher-Penz (von links, mit BH Hofrat Mag. Max Wiesenhofer)

Alternative zur stationären Betreuung

Tageszentrum feierte Zehn-Jahr-Jubiläum.

Sechs Senioren-Tageszentren betreibt der Sozialhilfeverband Hartberg-Fürstenfeld im Bezirk. Die Einrichtungen stellen mittlerweile eine wichtige Alternative zur stationären Betreuung dar, Tendenz steigend. Für den operativen Betrieb der fünf Tageszentren in Pöllau, Hartberg, Vorau, Buch-St. Magdalena und Grafendorf ist das „Seniorenhaus Menda“ zuständig. Im Mai feierte das Tageszentrum Pöllau sein zehnjähriges Bestandsjubiläum im Kreis vieler Tagesgäste, deren Angehöriger sowie „Menda“-Bediensteten.

Wie „Menda“-Hausleiter Johann Fuchs beim Festakt betonte, wurde mit den Tageszentren ein nachhaltig wichtiges Betreuungsangebot für ältere Menschen geschaffen – auch zur Entlastung von Angehörigen. In Pöllau werden aktuell an den drei Öffnungstagen pro Woche 22 Tagesgäste betreut. Der besondere Dank von Johann Fuchs gilt den erstklassigen Mitarbeitern und der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinden im Integrierten Sozial- und Gesundheits-Sprengel und dem Sozialhilfeverband Hartberg-Fürstenfeld. „Es sind viele Faktoren, die zu diesem Projekt positiv beitragen, von den regionalen Ärzten über den Verein zur Förderung der Hauskrankenpflege und Altenbetreuung im Pöllauer Tal mit Obfrau Brigitte Narnhofer bis zu Stützpunktleiterin DGKP Anni Fuchs. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt, in dem professionelle Arbeit geleistet und menschliche, würdevolle Zuwendung gegeben wird!“

Kontakt
Tel. 03332 62 655, www.menda.at

 

Zum Foto:
Feierten mit Tagesgästen und dem Menda-Team: BH HR Mag. Max Wiesenhofer, Bgm. Johann Schirnhofer, SHV-Obmann Gerald Maier, Daniela Moser, „Menda“-Hausleiter Johann Fuchs, Bereichs- und Pflegedienstleiterin Alexandra Peinsipp, Pfarrer Mag. Roger Ibounigg, Carina Kainer und Willibald Paar (v. l.).