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Marktgemeinde

Frohe Ostern!

Frohe Ostern wünscht im Namen der Marktgemeinde Pöllau Bürgermeister Johann Schirnhofer e. h.

Frohe Weihnachten!

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr wünscht im Namen der Marktgemeinde Pöllau Bürgermeister Johann Schirnhofer e. h.

| Foto: Heinz Friedrich 2020

Neue Photovoltaik-Anlage mit Batteriesystem

Im Oktober konnte die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach der Nahwärme Saifen-Boden der Marktgemeinde Pöllau samt Stromspeicher in Betrieb genommen werden. Die Photovoltaik-Anlage versorgt das Heizwerk mit Strom und verfügt zudem über einen Notstromanschluss.

Ein sonniges Vorzeigeprojekt im Naturpark Pöllauer Tal

Das ausführende Unternehmen war die ortsansässige Firma Zach, die eine qualitativ hochwertige Arbeit leistet. Auf Basis der aktuellen Stromverbrauchsdaten wurde eine ideale Kombination aus Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher errichtet.

Die PV-Anlage hat eine Leistung von 11,8 kWpeak mit Komponenten aus Österreich. Die Modulfläche beträgt 66 m2. Die errechnete jährliche Anlagenleistung ergibt etwa 11.150 kWh mit einem Eigenverbrauch von 8.500 kWh/Jahr. Dadurch können rund 5.000 kg CO2 pro Jahr eingespart werden. Das Batteriesystem weist eine Speicherkapazität von 11,04 kWh auf.

100 % Energie aus der Gemeinde

Das Heizwerk versorgt 26 Wohnungen und 11 Wohnhäuser, zudem den Kindergarten, die Kindergrippe und die Volksschule Saifen-Boden mit Wärme aus der Region. Besonders nachhaltig ist, dass das Hackgut zu 100% von Wäldern direkt aus der Gemeinde kommt. „Ausschließlich der gemeindeeigene Wald und heimische Forstwirte beliefern uns.“, so Gemeindemitarbeiter Hans Spreitzhofer, der für den Betrieb sorgt.

Die Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal freut sich über das Engagement von Bürgermeister Johann Schirnhofer und 1. Vizebürgermeister Josef Pfeifer dieses Projekt umgesetzt zu haben und unterstützt die Region weiterhin bei klima- und umweltschutzrelevanten Themen. Das Projekt wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert.

 

 

Bildtext: Victoria Allmer (Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal), Bürgermeister Johann Schirnhofer (Pöllau), Gemeindemitarbeiter und Systemleiter Hans Spreitzhofer, 1. Vizebürgermeister Josef Pfeifer (von links nach rechts)

Erfolg mit Blumenpracht

Beim diesjährigen steirischen Blumenschmuckwettbewerb „Flora“ gingen folgende Auszeichnungen in die Marktgemeinde Pöllau:

Marktgemeinde Pöllau: 4 Floras (Kategorie Schönste Märkte)
Hotel-Restaurant Gruber: 3 Floras (Gaststätten und und Hotels)
Hotel-Restaurant Grüne Au: 3 Floras (Gaststätten und und Hotels)
Fleischerei Buchberger: 3 Floras (Gewerbebetriebe)
Buschenschank Ziagl’s Laube: 2 Floras (Buschenschenken und Heurige)
Schuhhaus Pöltl: 2 Floras (Gewerbebetriebe)
Mathilde Derler: Silber (Balkon-, Terrassen- und Fensterschmuck)
Walpurga Derler (Hortensiensammlung): Balkon-, Terrassen- und Fensterschmuck Bronze
Christine Dornhofer: Besondere Leistungen Auszeichnung
Konditorei Ebner: Besondere Leistungen Auszeichnung
Rosemarie Haas: Bauernhöfe Auszeichnung
Biobauernhof Heiling: Bauernhöfe Auszeichnung
Maria u. Josef Höfler: Haus mit Vorgarten Bronze
Steinmetzmeister Käfer: Gärten Bronze
Maria Rosenberger: Haus mit Vorgarten Bronze
Christine Schweighofer: Gärten Bronze
Weg „Klimazukunft“: Besondere Leistungen Auszeichnung

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern und danken den haupt- und ehrenamtlichen Blumenfreunden für ihr Engagement.

 

Foto: Arzberger

Endlich daheim

Fast auf den Tag genau nach zwei Jahren ist das Orgelpositiv zum zweiten Mal nun wohl für immer heimgekehrt, nach langer Reise von Pöllau nach Deutschland, nach 48 Jahren zurück nach Pöllau, zur Restaurierung nach Wien, zuletzt wieder nach Pöllau.

Zur Freude gesellte sich bald die Sorge um den Zustand des barocken Instruments. Es war nur mit Einschränkungen spielbar, die Windversorgung störanfällig, der veraltete Gebläsemotor zu laut. In den 1960er-Jahren waren unsachgemäße Eingriffe vorgenommen und minderwertige Metallpfeifen eingebaut worden. Dazu kam die befremdliche Veränderung des Äußeren. Daher war im Interesse der Erhaltung des barocken Kleinods eine fachgerechte Instandsetzung samt Restaurierung des Gehäuses keine Frage. Orgelbaumeister Wolfgang Karner – schon mit der großen Pöllauer Orgel vertraut – erhielt den Auftrag, und mit Restaurator Gerhard Zimmermann war ein auf Orgelgehäuse spezialisierter Fachmann gefunden. Das Bundesdenkmalamt sagte eine großzügige Förderung zu.

In der Wiener Werkstatt des Gehäuserestaurators wurde im Beisein von Bürgermeister Johann Schirnhofer, Dr. Gerhard Pichler vom Bundesdenkmalamt und Prof. Dr. Peter Sterzinger ein dezentes Grün für die neue Fassung des Gehäuses gewählt, da eine originale nicht mehr feststellbar war. Die unbrauchbaren Metallregister wurden entfernt, nach historischen Recherchen durch Wolfgang Karner rekonstruiert und neu angefertigt. Dies war möglich durch die Kenntnis der beiden Erbauer: „Veith Wurtzer orglmacher, Cyriacus Werner Juny 1746“ (Eintragung im Gehäuse). Die originalen Holzpfeifen wurden restauriert.

Ab 18. Mai fanden abschließende Arbeiten am endgültigen Standort im Kleinen Freskensaal des Schlosses Pöllau statt, erste Klangproben konnten dem Bürgermeister geboten werden. Am 20. Mai dann volles Klangerlebnis – vorerst ohne Publikum, doch das wird nachgeholt!

Die Musikschule hat nun ein wunderbares historisches Instrument in einem herrlichen Raum – für solistisches und Ensemblespiel. Nun gilt es, die Jugend dafür zu gewinnen.

Orgelbaumeister Wolfgang Karner setzte das Kleinod fachgerecht instand…
… Prof. Dr. Peter Sterzinger unterstützte ihn beim Aufbau im Kleinen Freskensaal und gab erste Klangproben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Orgelbaumeister Wolfgang Karner, Prof. Dr. Peter Sterzinger

Wo die Blumenpracht naturnah blüht…

Ein schöner Erfolg für die Marktgemeinde Pöllau: „Flora“-Blumenflüsterin Christine Dornhofer und Bürgermeister Johann Schirnhofer durften von Edith Hiebler (links) die Plakette „Natur im Garten“ für den Schlosspark der Marktgemeinde entgegennehmen.

Ein von der Bewegung „Natur im Garten“ ausgezeichneter Naturgarten steht für ökologische Gestaltung und nachhaltige Bewirtschaftung. Mit der „Natur im Garten“-Plakette zeigen Naturgärtnerinnen und Naturgärtner, dass in ihrem Garten die Natur Platz hat. Kernkriterien sind der Verzicht auf Pestizide, auf chemisch-synthetische Düngemittel und auf Torf.

Ebenfalls mit der Plakette ausgezeichnet wurde der Garten der Pöllauerin Christine Schweighofer: