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Bildung & Kultur

„Lob der Fantasie“

Ein Lob der Fantasie! Als musikalische Form größtmöglicher Freiheit geistert sie seit dem 16. Jahrhundert in wechselndem Gewand durch die Musikgeschichte Europas. Ihr und ihren Verwandten – dem Capriccio, der Canzon, dem Prélude, der Toccata – soll bei den Tagen der Alten Musik von 11. bis 16. August 2020 unter der Leitung von Konstanze Rieckh der gehörige Platz eingeräumt werden.

Als menschliche Eigenschaft verleiht sie den Gedanken Flügeln und ist als musikalische Phantasie unverzichtbare Begleiterin beim Umsetzen von Wissen in die Praxis.

Derzeit gibt es für alle Konzerte in Schloss und Pfarrkirche noch Karten – im Vorverkauf erhältlich im Tourismusbüro (Öffnungszeiten: Mo-Fr von 9 bis 16 Uhr) und an der Abendkassa.

Nähere Informationen beim Tourismusverband oder unter www.altemusikpoellau.at

Endlich daheim

Fast auf den Tag genau nach zwei Jahren ist das Orgelpositiv zum zweiten Mal nun wohl für immer heimgekehrt, nach langer Reise von Pöllau nach Deutschland, nach 48 Jahren zurück nach Pöllau, zur Restaurierung nach Wien, zuletzt wieder nach Pöllau.

Zur Freude gesellte sich bald die Sorge um den Zustand des barocken Instruments. Es war nur mit Einschränkungen spielbar, die Windversorgung störanfällig, der veraltete Gebläsemotor zu laut. In den 1960er-Jahren waren unsachgemäße Eingriffe vorgenommen und minderwertige Metallpfeifen eingebaut worden. Dazu kam die befremdliche Veränderung des Äußeren. Daher war im Interesse der Erhaltung des barocken Kleinods eine fachgerechte Instandsetzung samt Restaurierung des Gehäuses keine Frage. Orgelbaumeister Wolfgang Karner – schon mit der großen Pöllauer Orgel vertraut – erhielt den Auftrag, und mit Restaurator Gerhard Zimmermann war ein auf Orgelgehäuse spezialisierter Fachmann gefunden. Das Bundesdenkmalamt sagte eine großzügige Förderung zu.

In der Wiener Werkstatt des Gehäuserestaurators wurde im Beisein von Bürgermeister Johann Schirnhofer, Dr. Gerhard Pichler vom Bundesdenkmalamt und Prof. Dr. Peter Sterzinger ein dezentes Grün für die neue Fassung des Gehäuses gewählt, da eine originale nicht mehr feststellbar war. Die unbrauchbaren Metallregister wurden entfernt, nach historischen Recherchen durch Wolfgang Karner rekonstruiert und neu angefertigt. Dies war möglich durch die Kenntnis der beiden Erbauer: „Veith Wurtzer orglmacher, Cyriacus Werner Juny 1746“ (Eintragung im Gehäuse). Die originalen Holzpfeifen wurden restauriert.

Ab 18. Mai fanden abschließende Arbeiten am endgültigen Standort im Kleinen Freskensaal des Schlosses Pöllau statt, erste Klangproben konnten dem Bürgermeister geboten werden. Am 20. Mai dann volles Klangerlebnis – vorerst ohne Publikum, doch das wird nachgeholt!

Die Musikschule hat nun ein wunderbares historisches Instrument in einem herrlichen Raum – für solistisches und Ensemblespiel. Nun gilt es, die Jugend dafür zu gewinnen.

Orgelbaumeister Wolfgang Karner setzte das Kleinod fachgerecht instand…
… Prof. Dr. Peter Sterzinger unterstützte ihn beim Aufbau im Kleinen Freskensaal und gab erste Klangproben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Orgelbaumeister Wolfgang Karner, Prof. Dr. Peter Sterzinger

Endlich wieder frischer Lesestoff

Das Warten für alle Lesebegeisterten hat ein Ende: Die Öffentliche Bibliothek in Pöllau öffnet am Montag, 18. Mai 2020, nach der Coronavirus-Pause wieder ihre Pforten. Es gelten auch hier die Sicherheitsmaßnahmen (Mund-Nasen-Schutz tragen, Hände desinfizieren, Abstand halten).

Jeweils maximal drei Personen (Kinder nicht eingerechnet) dürfen gleichzeitig die Bibliothek aufsuchen, um wieder Medien (Bücher, Spiele, Zeitschriften, Tonies) zurück zu bringen und zu entlehnen.

Entlehnzeiten wie gewohnt:
Montag: 17-19 Uhr
Mittwoch: 15-17 Uhr
Sonntag: 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Kontakt
Öffentliche Bibliothek Pöllau
Schloss 1 | 8225 Pöllau
www.poellau-bibliothek.bvoe.at

NMS startet am 18. Mai „Schichtbetrieb“

Am 18. Mai 2020 ist es wieder so weit, dass in der NMS Pöllau im Schichtbetrieb vor Ort gearbeitet werden darf. Direktorin Anneliese Strobl informiert über die weitere Vorgangsweise:

Das „distance learning“ war für alle eine Herausforderung, aber die meisten haben es sehr gut gelöst. Wir haben beschlossen, im tagweisen Wechsel die Schüler der Gruppe A und der Gruppe B zu unterrichten. Geschwisterkinder sind jeweils in der Gruppe A.

Das Ministerium hat in einem Hygienehandbuch die Empfehlungen festgelegt. Um größere Ansammlungen zu vermeiden, wird ein Leitsystem erstellt, welches klärt, wo sich die Schülerinnen und Schüler bewegen. Schulfremde Personen und Eltern haben keinen Zutritt zur Schule, Elterngespräche müssen telefonisch stattfinden.

Im gesamten Schulgebäude gilt, ebenso wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln, Maskenpflicht. Da der Abstand in den Klassen während des Unterrichts gegeben ist, dürfen die Schülerinnen und Schüler beim Arbeiten die Schutzmasken (die mitgebracht werden müssen) ablegen.

Der Unterricht dauert von 8 bis 13.40 Uhr, der Nachmittagsunterricht entfällt. Den Stundenplan erhalten die Schülerinnen und Schüler von ihren jeweiligen Klassenvorständen zugesandt. Bei Betreuungsbedarf wenden Sie sich bitte telefonisch an die Direktion.

Die Verordnung, dass die Schule auf Grund der Umbauarbeiten eine Woche früher schließt, wird aus gegebenem Anlass ausgesetzt.

Wir wollen den Jugendlichen einen reibungslosen Betrieb bis zum zurückversetzten Notenschluss bieten. Danke für Ihre Mitarbeit, die Situation war sicher auch für viele Erziehungsberechtigte eine Herausforderung. Gemeinsam werden wir auch die nächsten Wochen schaffen.

Mit freundlichen Grüßen
Anneliese Strobl
Direktorin der NMS Pöllau

 

Hier gibt’s das Schreiben der Direktorin als Download.

 

Von Orgel zu Orgel wandern

Die beiden benachbarten Tourismusverbände Naturpark Pöllauer Tal und ApfelLand-Stubenbergsee haben mit der LEADER-Region „Zeitkultur Oststeirisches Kernland“ ein Projekt entwickelt, in dem sie die sakralen Kulturschätze der beiden Regionen und das „Orgelwandern“ in den Mittelpunkt stellen. Mehr als ein Dutzend Kirchen und deren Orgeln und Glocken werden vorgestellt und akustisch erlebbar gemacht. Die Kirchen stammen aus Gotik, Barock und Klassizismus, wurden aufwändig restauriert und sind Teil des sakralen und künstlerischen Lebens in der Oststeiermark. Zusammen mit dem gastronomischen Angebot in ihrem Umfeld, den traditionellen „Kirchenwirten“, bilden sie von jeher Orte der Begegnung von Einheimischen mit Wallfahrern und Wanderern. Mit dem im Projekt erstellten Sakralkunst-Magazin, diversen Broschüren, einem Audioguide sowie weiteren touristischen Angeboten erfahren die Besucher Wissenswertes über die Kulturschätze.

Wanderer dürfen sich über neue Touren von Kirche zu Kirche freuen, vorbei an regionalen Selbstvermarktern, Buschenschänken, Gasthäusern bis zu den Kirchenwirten am Anfang- und Endpunkt der maximal zwei- bis dreistündigen Fußwanderungen. Erwandert können rund ein Dutzend Kirchen der beiden Regionen werden – von der kleinen gotischen Filialkirche bis zum „Steirischen Petersdom“. Orgelkonzerte und zukünftige Orgelwettbewerbe sind in Planung.

In den zwei Jahren Projektarbeit wurden die Tourismusverbände von den Pfarren, den Gemeinden, dem Verein „Sakralkunst Oststeiermark“ und den Gastronomiebetrieben unterstützt. Besonderer Dank gilt dem Verein „Sakralkunst Oststeiermark“. Obmann Prof. Josef Hofer hat ehrenamtlich die Tonaufnahmen der Orgeln und Glocken durchgeführt. Für das umfangreiche Textmaterial sorgte historisch versiert Gottfried Allmer. Gäste und Einheimische sollen mit den Projektergebnissen die sakralen Kunstschätze neu erleben, ein zusätzliches touristisches Angebot wurde geschaffen.

Virtuelle Führung für Jung und Alt durch den Naturpark

„Für Schüler und Erwachsene wenn keine Schule ist“ lautet der Name einer von Christine Dornhofer kürzlich gegründeten Facebook-Gruppe. Die unermüdliche Naturparkführerin mit großem Herz und grünem Daumen möchte allen Interessierten auf diesem Weg Einblicke in die großen und kleinen Wunder unseres Naturparks Pöllauer Tal ermöglichen.

Dort, wo „die Christl“ sonst Schülergruppen und Erwachsene durch den Naturpark lotst, um ihnen für die Natur die Augen zu öffnen, ist sie nun aufgrund der Corona-Pandemie allein oder mit Ehemann Toni auf Fotosafari. Die Bilder dazu gibt’s auf Facebook – interessante Infos inklusive. Machen Sie sich doch auf die Spur von Waldameise und Vogelmiere…

Öffentliche Bibliothek Pöllau noch bis Mitte Mai geschlossen

Leseratten und Bücherwürmer aufgepasst: Aufgrund der aktuellen Situation bleibt die Öffentliche Bibliothek Pöllau voraussichtlich noch bis Mitte Mai geschlossen. Allfällige Nachgebühren, die während dieser Zeit anfallen, werden nicht verrechnet.

Wer möchte, kann aber auf ein großes Angebot an E-Books zurückgreifen, um seinen Lesehunger zu stillen: Das Land Steiermark stellt in Zusammenarbeit mit dem Lesezentrum Steiermark allen Steirerinnen und Steirern aufgrund der gegenwärtigen Sondersituation die kostenlose Nutzung der digiBib Steiermark mit rund 45.000 Medien (E-Books, Hörbücher etc.) zur Verfügung.

Bei Interesse wird um eine Anmeldung per Mail (mit Angabe des Namens und der Wohnsitzgemeinde) an das Lesezentrum Steiermark unter digibib-stmk@lesezentrum.at gebeten. Für weitere Infos hier klicken.

Kontakt
Öffentliche Bibliothek Pöllau
Schloss 1 | 8225 Pöllau
www.poellau-bibliothek.bvoe.at

NMS Pöllau bietet weiterhin Betreuung an

An der NMS Pöllau wird seit der Schließung der Schulen nicht nur Homeschooling, sondern auch eine Betreuungsmöglichkeit in der Schule angeboten: Sollte Ihr Kind Betreuung brauchen, weil Sie berufstätig sind oder Ihr Kind bei der Erledigung des Wochenplans zwischendurch Unterstützung braucht, melden Sie sich bitte unter Telefonnummer (03335) 2763.

Die Betreuung ist Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 13.40 Uhr möglich, die Schule ist ab 7.30 Uhr geöffnet.

Anmeldungen für die Betreuung sind jeweils am Vortag bis 13 Uhr erbeten. (In dringenden Fällen ist eine Betreuung auch ohne Voranmeldung möglich.)

Hier klicken, um zum Elternbrief der NMS zu gelangen.

Zwei wichtige Projekte für unsere Marktgemeinde

Neue Mittelschule

Genau im Zeitplan liegen die Arbeiten auf der Großbaustelle NMS.
Sämtliche Abbrucharbeiten des ersten Bauabschnitts wurden bereits durchgeführt. Die Fundamentierung des Mitteltrakts bzw. der Zubau im sogenannten Clusterbereich wurden ebenfalls bereits abgeschlossen. Derzeit laufen die Betonier- und Maurerarbeiten für Erd- und Obergeschoß. Im Osttrakt ist die Rohinstallation fertiggestellt. Zudem wurde die Montage einer Photovolataik-Anlage bewilligt.
Der Unterricht findet seit Herbst zur Gänze für alle Klassen im Westtrakt statt, der Turnsaal ist nur eingeschränkt benutzbar, die Umkleideräume abgerissen. Dank gebührt allen Betroffenen – Lehrkörper mit Direktorin, Schüler, Schulwart, Reinigungspersonal und Eltern! Der geregelte Schulablauf ist durch die Sanierungsarbeiten eingeschränkt, aber alle sind engagiert und bemüht, die Situation bestmöglich zu meistern.

 

Verordnung
Aufgrund der Generalsanierung der Neuen Mittelschule wird im Schuljahr 2019/20 die Woche von 6. bis 10. Juli 2020 und im Schuljahr 2020/21 die Woche von 14. bis 18. September 2020 für unterrichtsfrei erklärt.

 

Rathaus

Die Generalsanierung des denkmalgeschützten Rathauses schreitet gut voran.
Ende November 2019 wurde mit der Sanierung des von Feuchtigkeit und Schimmel in Mitleidenschaft gezogenen Gebäudes am Hauptplatz begonnen. Die Arbeiten werden unter der Leitung von Baumeister Franz Schirnhofer mit fachlicher Unterstützung eines Bauphysikers, eines Statikers und eines Arbeitsmediziners durchgeführt.
Während des gesamten Bauvorhabens wird das Projekt vom Bundesdenkmalamt begleitet. Ebenso erfolgte eine Begutachtung durch das Land Steiermark. Das Bundesdenkmalamt stellt für die fachgerechte Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes Fördermittel zur Verfügung.
Regionale Firmen aus den Bereichen Heizungs-, Lüftungs-, Klimatechnik- und Elektrotechnik sorgen für die fachlich kompetente Planung und Bauausführung.
Die Arbeiten werden voraussichtlich Mitte/Ende April fertiggestellt sein. Dann kann das Erdgeschoß wieder von Amtsleitung, Melde- und Standesamt sowie vom Bürgerservice bezogen werden. Die Raumeinteilung sowie die Büroflächen bleiben nach der Sanierung unverändert.