Die Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal lud im Jänner zur Pellets-Exkursion nach Aspang ein.

Holzpellets werden in Österreich in der Regel aus Säge- und Hobelspänen oder auch Hackgut hergestellt. Zunächst müssen die anfallenden feuchten Sägespäne getrocknet werden. Nach Trocknung und Zerkleinerung werden die Späne mit hohem Druck – ähnlich wie bei einem Fleischwolf – durch die Löcher einer sogenannten Matrize gepresst. Dadurch entstehen Holzpellets zum Heizen. Zur Erleichterung des Pressvorgangs werden geringe Mengen (max. 2%) Maisstärke beigemengt. Die durch das Pressen erhitzten Pellets werden gekühlt, gesiebt und danach in Silos für die Lieferung gelagert.
Das haben sich 30 Interessierte auf Einladung der Klima- und Energie-Modellregion Naturpark Pöllauer Tal im Holzhof Schmidt, einer österreichischen Holzpellets-Produktionsstätte in Aspang, genauer angesehen. Dort wurde die Exkursionsgruppe von Betriebsleiter Bernhard Tauchner, dem kaufmännischen Leiter Christian Gansterer und Evelyn Turner empfangen und durch das Werk geführt. Nach einem Imbiss ging es mit viel Wissen, wie und woher die Pellets im hauseigenen Lagerraum stammen, retour in den Naturpark Pöllauer Tal.

Zum Foto: Die Exkursionsgruppe besuchte die Pellets-Produktionsstätte Holzhof Schmidt
Foto: KEM Naturpark Pöllauer Tal